Berner Halbschnäbler, so wird gemunkelt, finden sich Andeutungen der Federzeichnungen der Berner Spiegelschwanztaube. Und umgekehrt sollen in den Augen der Tauben manchmal die schimmernden Farben der Halbschnäbler-Schuppen aufblitzen. Diese feinen Details sind Hinweise auf ihr gemeinsames Erbe und ihre tiefe Verbindung.Sie zeichnen sich durch ihr Farbspiel aus. * Das Flügelschild weist einen Scheckungsfaktor auf, während die Schwingen „gebrandet“ sein sollen. Die Existenz der Berner Halbschnäbler lässt sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Erscheinung: Markanter, kräftiger, doch eleganter Körper, Spitzkappig, stark entwickelte Augenränder, auffällige Scheckenzeichnung. Taubenschlag: Ruedi Galli Bilder: Martin Künzler Bush