Das Gebilde einer Feder.
Das Gebilde einer Feder ist ein komplexes und faszinierendes Meisterwerk der Natur.   * Der Federkiel bildet die zentrale Achse der Feder. Er besteht aus einem hohlen, röhrenförmigen Schaft, der der TaubeFeder Stabilität verleiht.   * Der untere, in der Haut steckende Teil des Kiels wird als Spule (Calamus) bezeichnet.   * Der obere Teil, der die Federfahne trägt, heißt Federschaft (Rhachis).   * Die Federfahne (Vexillum) ist die flächige, seitliche Erweiterung des Federkiels.   * Sie besteht aus zahlreichen Federästen (Rami), die parallel zueinander angeordnet sind.   * Jeder Federast trägt wiederum feine Bogenstrahlen (Radii), die durch Hakenstrahlen (Hamuli) miteinander verhakt sind. Diese Verhakung sorgt für die geschlossene, glatte Oberfläche der Federfahne.   * Daunen sind weiche, flaumige Federn ohne verhakte Federäste.   * Sie bilden eine isolierende Schicht unter dem Deckgefieder und dienen der Wärmeregulierung.Federarten und ihre Besonderheiten:   * Konturfedern: Sie bilden das sichtbare Deckgefieder des Vogels und bestimmen seine äußere Form.   * Zu den Konturfedern gehören die Deckfedern (Tectrices), die den Körper bedecken, und die Schwungfedern (Remiges) und Steuerfedern (Rectrices), die für den Flug wichtig sind.

"Tauben Feder Stabilität“, "Daunen", 
”Deckfedern"